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Jahresbericht der Jugendfeuerwehr 2017

Jahresbericht der Jugendfeuerwehr

 

Es ist wieder soweit…das Jahr 2017 ist vorüber, 2018 hat gerade erst begonnen und unser Wehrleiter will einen Bericht über die Leistungen, Geschehnisse und Veränderungen des letzten Jahres. Soll er haben:

 

Kurz zur Statistik:

 

Zum Jahresanfang hatten wir es mit 11 Jugendlichen zu tun. Am 01. Mai konnten wir einen Jungen aus der Reihe der Kids zu uns aufnehmen, „mussten“ jedoch zeitgleich auch einen unserer Jugendlichen der großen Wehr überlassen, sodass es bei 11 blieb. Durch Lehre oder schulische Belastung sind uns leider drei davon abgängig geworden. Im Laufe des Jahres konnten wir unsere Reihen jedoch wieder auffüllen, sodass wir derzeit wieder eine 11-köpfige Truppe vorweisen können.

 

Nun zu unserem bunten Treiben:

 

Wie eigentlich jedes Jahr begann das Jahr 2017 mit Theorieunterricht, Fahrzeug- und Gerätekunde sowie „kleinen Übungen“ im Schutze des Feuerwehrgebäudes. Draußen war es zumeist kalt und dunkel, sodass wir mit diesen, meist trockenen Themen Vorlieb nehmen mussten. Aber auch theoretische Kenntnisse gehören zum Wissen eines echten Feuerwehrmannes/Feuerwehrfrau und so kämpften wir uns (manchmal auch mehr schlecht als recht) durch Aufgaben wie zum Beispiel: welche Arten der Brandbekämpfung gibt es, welche Schläuche und Leitern haben wir bei der Feuerwehr zur Verfügung und natürlich durch unsere allseits heißgeliebte Feuerwehrdienstvorschrift 3. Auch nach Jahren des ewigen Paukens will diese einfach nicht in den Köpfen unserer Jugend hängen bleiben, sodass wir eben scheinbar auf ewig weiterhin auf dieser Problematik rumreiten werden…

 

Nichtsdestotrotz sind wir froh über unsere derzeit 11 Jugendlichen, die über das Jahr verteilt mehr oder weniger aktiv am Dienst teilgenommen haben.

 

Sobald nun aber der Frühling und die ersten halbwegs erträglichen Temperaturen draußen herrschten, eroberten wir wieder das Freiland. Kuppeln, Knoten binden, Sport und die Gruppe im Löscheinsatz waren nun wieder Thema (gerade in Bezug auf das Pfingstlager und die dortigen Spiele und Wettkämpfe). Zu Pfingsten fühlten wir uns gut gerüstet und fuhren vom 02. bis 05. Juni ins Kreisjugendlager nach Forst. Dort trafen wir alte Freunde wieder und konnten bei Spiel, Sport und Party den Zusammenhalt innerhalb der verschiedenen Wehren stärken. Unter Aufsicht von Micha, Kalle, Caro und Leon konnten wir uns die tage über austoben und an einem Abend sogar auf eine nächtliche Schnitzeljagd gehen, wobei es galt, mithilfe einer UV-Handleuchte versteckte Hinweise zu finden und ein Rätsel zu lösen.

 

Im darauffolgenden Sommer wurde weiter fleißig trainiert und geübt. Wenn die Sonne allzu stark vom Himmel brannte, haben wir uns auch mal eine kleine Abkühlung am Badesee Eichwege gegönnt.

 

Die Austragungsstätte des Amtsjugendlagers war Wolfshain. Zusammen mit den Kids verbrachten wir ein schönes Wochenende auf dem Gelände der Feuerwehr.

 

Eines der Highlights war zudem das 125-jährige Bestehen unserer Wehr. Nach dem Umzug durch die Stadt zusammen mit vielen vielen anderen Kameraden, der Ansprachen vor dem Gerätehaus und einer kleinen Stärkung zum Mittag war es dann soweit: unsere Vorführung zum Löscheinsatz. Mit kräftiger Unterstützung von den großen aber auch von den ganz kleinen gelang es uns nahezu mühelos den Brand zu löschen. Es hat alles super geklappt und wir waren stolz auf unsere gemeinsame Leistung. Stolz waren wir auch auf die dargebrachten Leistungen unsere Jugendlichen bei der Abnahme der Jugendflammen im Rahmen der Jugendlager und auf die erfolgreich abgelegte Leistungsspange eines unserer Mitglieder. Wir erhoffen uns für das nächste Jahr ebensolche Erfolge mit hoffentlich noch mehr Teilnehmern.

 

Da am Ende des Jahres unweigerlich wieder die kalten und dunkleren Tage auf uns warteten, endete unser Jahr 2017 eigentlich wieder so wie es begann…Theorie und Fahrzeug- bzw. Gerätekunde sowie Dienstsport in der Fahrzeughalle mit allerlei verschiedener Gerätschaften. Eine Weihnachtsfeier war zum Jahresende auch geplant. Organisatorisch haben wir das jedoch nicht auf die Reihe gekriegt und auch die Jugend glänzte, gerade in den letzten Wochen des Jahres, eher durch Abwesenheit, sodass wir uns entschieden haben, sie zu Anfang 2018 nachzuholen.

 

Alles im allem war es ein ereignisreichen Jahr, das hinter uns liegt. Wir bedanken uns für die Unterstützung der „großen Wehr“, die uns bei verschiedenen Tätigkeiten mit Rat und Tat zur Seite standen. Auch an Frank und Nancy einen großen Dank, die immer den organisatorischen und finanziellen Überblick behielten und ohne deren Einsatz und Mühe vieles nicht möglich gewesen wäre.

 

In diesem Sinne, Gut Wehr.

 

Jugendwarte Kalle und Caro